Ich glaube, dass die Videofunktion der DSLR-Kameras den Look von Videos und Filmen verändert hat.
Read MoreKopenhagen ganz in hannoverscher Hand (das Herri habe ich nicht dorthin gestellt. Es stand bereits da, als wir die Meerjungfrau besucht haben).
Read MoreBeim Europa-League-Spiel 96 gegen Kopenhagen, befand sich eine Ordnerin in unserem Block, die eine sehr interessante Nummer auf ihrer Weste hatte. Ein echter Glücksbringer!
Read MoreHölle 1:
Bin gestern um 17:00h geschäftlich nach Bad Nenndorf gefahren – mit der S-Bahn. Berufsverkehr. Bahnsteig voll. Durchsage sagt: “Bitte beachten Sie, dass der hintere Teil dieses Zugs aufgrund eines technischen Defekts in Hannover abgehängt wird!” Ich stehe mit Fahrrad dort, wo der hintere Teil zum stehen kommen wird. Muss also nach vorn. Mit Fahrrad – und gefühlten Millionen anderen Reisenden. Erschwerend kommt hinzu, dass der Hauptbahnhof in Hannover im Zuge der Expo einst umgebaut wurde. So ist der Bahnsteig zwischen den Aufgängen derart verengt worden, dass dort nur 5cm Platz sind. Stehe mit Fahrrad in dieser Enge. Hoffe, dass hinter mir keiner bei Einfahrt des Zuges eine unbedachte Bewegung macht…
Quäle mich in die S-Bahn. Stehe mit Fahrrad an der Stelle, wo man mit dem Fahrrad laut Aufkleber am Wagen stehen soll. Vor mir ein Rollstuhlfahrer. Fahrt geht los. Bei der nächsten Haltestelle kommt ein zweites Fahrrad dazu. Platz ist in der kleinsten Hütte. Gestank aber auch. Die S-Bahn-Toilette in der Nähe sondert die ihr ureigensten Sekretdämpfe ab. Ich schwitze. Nächster Halt: einer steigt aus, zwanzig ein. Auffällig: die an der Tür stehen, steigen nicht kurz aus, um die Aussteiger besser durchzulassen, sondern versuchen den Platz in der S-Bahn auf ein noch größeres Minimum zu reduzieren. Hoffe, inständig, der Rollstuhlfahrer will nicht raus.
Empelde: Brechendvolle S-Bahn steht gefühlte fünf Stunden. Sehe Aufkleber über den vollbesetzten Klappsitzen. Er zeigt ein Fahrrad. Darunter steht: “Reserviert. Bei Bedarf freimachen.” Überlege, ob ich es den Fahrgästen sage. Verwerfe den Gedanken wieder und ärgere mich vielmehr, dass ich nicht bewaffnet bin, um einmal im Leben Amok zu laufen.
Weetzen: ein Drittel der Fahrgäste verlässt die S-Bahn, was mir mehr Luft verschafft. Frage mich trotzdem, was es in Weetzen gibt.
Barsinghausen: S-Bahn leert sich fast vollständig. Kann nun selber sitzen und mir den Schweiß aus den Kleidern wringen.
Hölle 2:
Rückfahrt, 21.37h über Haste. Dortiger Umstieg. Weiter über Wunstorf (wieder unnötig langer Aufenthalt, aber ich kann sitzen), Dedensen/Gümmer, Seelze… Schaffnerin kommt aus Fahrerkabine, will schon meine Fahrkahrte zücken. Sie sagt: “Werte Fahrgäste! Aufgrund eines P-Unfalls in Letter ist hier Endstation. Auf dem Vorplatz des Bahnhofs wird ein Busverkehr eingerichtet, was aber mindestens eine halbe Stunde…”. P-Unfall = Personenunfall. Fachsprache der Bahn. Sollte man bei Gelegenheit auch mal drüber nachdenken. Aber nicht jetzt.
Schätze mal, es hat sich jemand vor den Zug geschmissen. Sowas sollte verboten werden! Ist es wahrscheinlich auch, aber wie will man die bestrafen? Zugriff unmöglich.
Setze mich aufs Fahrrad. Passt wahrscheinlich eh nicht in den Bus. Fahre durch Seelze, Letter, dann am dunkelsten Kanal nach Hause.
Danke Bahn. Danke für nichts.
Read MoreDie Mannschaft von Hannover 96 fliegt nach Sevilla. Und man kann es sogar mit flightradar24.com live im Internet verfolgen! Ein Wahnsinn!
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